Windows 10

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Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1 können ein Jahr lange kostenlos auf Windows 10 upgraden. Doch nicht immer lohnt sich die Umstellung sofort.
Um das Upgrade erfolgreich durchzuführen müssen Sie einige Anforderungen erfüllen.
Erkundigen Sie sich zuerst ob ihr System den Systemanforderungen entspricht.

Damit Windows 10 überhaupt läuft, müssen die Mindestanforderungen erfüllt sein.
Dazu gehört ein Prozessor mit mindestens einem Gigahertz Taktfrequenz, ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher für die 32-Bit-Version, zwei GB für die 64-Bit-Version, 16 bis 20 Gigabyte freier Festplattenspeicher, eine Grafikkarte mit Unterstützung für DirectX 9 mit WDDM 1.0-Treiber, außerdem eine Bildschirmauflösung von mindestens 800 zu 600 Pixeln.

Ganz wichtig

Sichern Sie Ihre Daten auf einer externen Festplatte. Geht das Upgrade schief, bietet Microsoft außerdem 30 Tage lang ein Rollback auf das alte System an. Ist das System durch das Upgrade allerdings überhaupt nicht mehr lauffähig, bringt auch das nichts.
Lassen Sie sich von einem Computerfachmann unterstützen um das Upgrade durchzuführen.
Führen Sie den Download und das Upgrade nicht während den Geschäftszeiten durch. Der Computer kann für mehrere Stunden blockiert werden.

Vorsicht bei PC’s bei denen der SQL-Server installiert ist. Windows 10 unterstützt den SQL Server 2008 nicht mehr. Hier kann es zu Komplikationen kommen.

 

Probleme die bereits bei anderen Usern aufgetreten sind:

Probleme bei der Installation
Wenn auf der Festplatte ein zusätzliches Betriebssystem von Linux installiert ist.

Probleme nach der Installation
Flackernde Bildschirme nach der Installation, WLAN-Probleme, langsame Systeme, verwaschene Schriften und Probleme mit bestimmter Software wie Kaspersky 2015

Fehlende Gerätetreiber
Große Vorsicht ist generell bei allen Programmen geboten, die tief ins System eingreifen – also beispielsweise Gerätetreiber, Virenschutzlösungen oder Systemwerkzeuge, die nicht von Microsoft stammen. In all diesen Fällen ist es sinnvoll, sich vor dem Upgrade auf Windows 10 zu versichern, dass die Software auch mit der neuesten Windows-Version rund läuft.

Probleme durch automatische Updates

Probleme mit dem Startmenü
Tritt auf wenn mehr als 512 Programme im Startmenü vorhanden sind. Es kann sein das das Startmenü lahmgelegt wird oder leer.

Schlüssel für Datenverschlüsselung wird in die Cloud geladen
Lassen Sie Ihre Daten vom Tool Bitlocker verschlüsseln, wird der Schlüssel auf den Microsoft-Server geladen. Der Schlüssel könnte von Microsoft auf Anfrage von Behörden ausgehändigt werden.

Fazit: Es empfiehlt sich immer bei neuer Software, ganz speziell bei einem Betriebsystem, zu warten bis die Anfangskrankheiten über Updates behoben worden sind. Wir garantieren nicht, das allen Komponenten (ältere Versionen vom SQL-Server, Druckertreiber) die mit der Software in Verbindung stehen, reibungslos laufen.

 

Quelle: N24-Windows 10- installieren oder warten?
N24-Die Kinderkrankheiten von Windows 10